Immer schön lächeln!

Sie finden mich fast überall, aber nur selten vor der Fotokamera. Ganz selten. Also, kaum. Vor kurzem musste ich über meinen Schatten springen: Ein Frauenmagazin möchte einen Artikel über mich schreiben und benötigt Bilder von mir und den Hunden. Aha. Sie ahnen es: Existieren nicht. Wie gut, dass es Jens Braune del Angel gibt. Dank seiner freundlichen und motivierenden Art habe ich das Fotoshooting im Grüneburg Park in Frankfurt am Main überlebt. Vielen Dank, lieber Jens!

Eine Auswahl der Bilder finden Sie in Jens‘ Blog.

Cody hat der Gang auf dem Catwalk übrigens nichts ausgemacht. Er hat posiert wie ein alter Profi. Selbst Polka und Mazurka haben nach einer Weile ihre Scheu abgelegt. Das nächste Mal lasse ich mich durch meine Hunde vertreten.

Gibt es ein Problem?

Der Dalai Lama hat einmal so schön festgestellt: Gibt es ein Problem, und du kannst es lösen, musst du dich nicht sorgen, denn du kannst es lösen. Gibt es ein Problem, und du kannst es nicht lösen, muss du dich nicht sorgen, denn du kannst es nicht lösen.

Genial! Finden Sie nicht? Bleibt nur noch die Herausforderung, diese Weisheit zu verinnerlichen. Gar nicht so einfach. Allzu schnell konzentriert man sich auf das Problem, beißt sich daran fest. Kommt Ihnen das bekannt vor? Also ich kenne das sehr gut: Wenn die Nachbarn noch einmal laut Musik hören, dann… Wohl gemerkt: Ich bin Mediatorin. Aber auch ich verrenne mich regelmäßig in mehr oder weniger sinnvolle Grübeleien. Im Englischen gibt es dafür den passenden Begriff: racing thoughts.

Ja, unsere Vorfahren mussten sich auf die Gefahren, also die Probleme, konzentrieren. Alles andere war lebensgefährlich. Schließlich konnte der Säbelzahntiger hinter jedem Busch lauern. Trotzdem, und weil es den Säbelzahntiger nicht mehr gibt, sollten wir uns heute auf unsere Stärken konzentrieren. Und besonders auf die Stärken unserer Kinder. Es lohnt sich. Ebenfalls aus dem englischsprachigen Raum kommt die Methode des Strengths Based Parenting. Sehr empfehlenswert!

Codys Stärken? Gelassenheit. Gelassenheit. Ach, und: Gelassenheit. Probleme? Gibt’s nicht.

CORONA – Fluch und Segen

Ich gebe zu: Corona und der Lockdown haben mich aus der Bahn geworfen. Alle Schulen und Unis geschlossen. Nichts ging mehr. Virtuelle Klassenräume gab es, noch, nicht. Abgesehen davon, dass es schwer bis unmöglich ist, die Interaktion mit dem Hund digital durchzuführen. Ich korrigiere: Es ist definitiv unmöglich.

Aber, wie heißt es so schön? Jede Krise bedeutet auch immer einen Neuanfang. Dank Yani Neugebauer von IHRE MARKTNISCHE habe ich mein Angebot um Trainings für Familien mit pubertierenden Kindern erweitert. Motto: Familienfrieden Dank Hund. Inzwischen hatte ich erste Termine in diesem Bereich und blicke wieder hoffnungsfroh in die Zukunft. Vielen Dank, liebe Yani!

Cody ist auch froh, wieder im Einsatz zu sein. Die Leckerchen wurden knapp…

Schule neu denken

Früher oder später lande ich immer wieder bei Sir Ken Robinson. Ich finde seine Erkenntnisse und Überlegungen einfach großartig. Aber sehen Sie selbst.

zweiMITvier goes University!

Die Justus-Liebig-Universität Gießen hat mir einen Lehrauftrag für das kommende Sommersemester 2020 erteilt. Ich werde das Blockseminar „Gelingensbedingungen erfolgreicher Unterrichtskommunikation“ für Lehramtsstudierende anbieten. Leider gibt es im Vorlesungsverzeichnis keinen Link zu der Veranstaltung. Einfach „rixecker“ bei „Dozent/-in“ in der Suchfunktion eingeben, dann erscheint der Syllabus.

Cody ist natürlich auch dabei. Ohne ihn geht nichts.

Die hohe Kunst des Unterrichtens

Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können.
Konfuzius, Chinesicher Philosoph

Nur so. Zur Einnerung.

Übrigens: Bei zweiMITvier-Trainings spielt das Tun die Hauptrolle.

Wer bist du?

Bei meiner Recherche zu dem vorhergehenden Beitrag bin ich auf eine Bilderreihe, ebenfalls im Magazin Chrismon, gestoßen, die ich nur empfehlen kann.

Was uns diese wundervollen Bilder sagen wollen? Schau genau hin. Manchmal ist ein Löwe ein Löwe. Und manchmal nicht.

Gilt auch für Mitmenschen.

Lehrersein ist Beziehungsarbeit

Nur zu gerne zitiere ich die Lehrerin Julia Wöllenstein, die in dem aktuellen Magazin Chrismon (Nr. 01.2020) feststellt: „Man muss Lehramtsstudenten auch den Zahn ziehen, dass sie vor allem Wissensvermittler sind. (…) Es bräuchte mehr Pädagogik. Lehrersein ist Beziehungsarbeit.“

Und von wem kann man Beziehungsarbeit am besten lernen, wenn nicht vom Hund?

Danke, liebe Julia Wöllenstein!

train the trainers

Okay. Nicht ganz. Es waren keine Trainer mit denen Cody und ich am 18. Dezember 2019 an der Justus-Liebig-Universität Gießen gearbeitet haben, sondern angehende Lehrerinnen und Lehrer. Aber Lehrkräfte sind ja auch eine Art Trainer, nicht wahr? Die beiden Workshops waren jedenfalls ein voller Erfolg. Die Studierenden haben in den Feedbackrunden angegeben, dass sie viel über Kommunikation gelernt haben, was ihnen bei der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern sehr helfen wird.

Mission completed. Ein schöneres Kompliment hätten Cody und ich nicht bekommen können. Zugegeben, für Cody war eventuell der Kauknochen das größere Kompliment…