Ein beeindruckender Vormittag

Am 30. Oktober 2019 waren Cody und ich bei Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in der Carlo-Mierendorff-Schule zu Gast. Es war das erste Mal, dass wir mit einer Gruppe gearbeitet haben, die ausschließlich aus Förderschülerinnen und -schülern bestand. Wie es war? Großartig! Die Kinder haben schnell ihre anfängliche Skepsis gegenüber dem großen Hund abgelegt und sich sogar getraut, sich gegenseitig bei der Arbeit mit Cody zu filmen. In den Pausen standen Jungen und Mädchen Schlange, um Cody und mich bei unserer Gassirunde begleiten zu dürfen.

Cody und mir hat der Vormittag sehr gut gefallen und wir würden uns riesig freuen, die Schülerinnen und Schüler wiederzusehen.

Cody zu Gast bei der 6a der Leibnizschule in Frankfurt

Schon wieder haben Workshop-Teilnehmer Codys Herz erobert – Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a der Leibnizschule in Frankfurt Unter-Liederbach haben sich bei ihm mit Leckerchen für spannende und lehrreiche 90 Minuten bedankt, in denen sie mit ihm Kommunikation geübt haben.

Und Cody bedankt sich bei den Kindern dafür, dass sie so toll mitgearbeitet habt. Und natürlich für das Geschenk. Wir kommen bestimmt wieder!

 

Tolle Lehrer bekommt das Land

Gestern waren Cody und ich in Friedberg Dorheim und haben neun engagierte und sympathische Lehrerinnen im Vorbereitungsdienst, sogenannte LiVs, des Studienseminars GHRF Friedberg getroffen. Wir haben uns 90 Minuten lang mit Kommunikation beschäftigt, theoretisch aber auch praktisch. Praktisch bedeutet bei zweiMITvier ja immer, dass Übungen mit Hunden als Co-Trainer, in dem Fall Cody, absolviert werden müssen. Wie auf den Fotos zu sehen ist, haben die zukünftigen Lehrerinnen diese Herausforderung einwandfrei gemeistert und hatten auch noch Spaß dabei. Cody übrigens auch. Besonders gut hat ihm gefallen, dass er als Dankeschön einen riesigen Knochen geschenkt bekommen hat. Ich weiß jetzt schon, mit wem Cody, hätte er die Wahl, das nächste Mal wieder arbeiten möchte…

 

ready – steady – sit!

Dieses Schuljahr sind Cody und ich immer montags in der IGS Süd. Wir führen eine „Sprache und Kultur-Werkstatt“ durch: „Learning English with a dog“. Vierzehn Schülerinnen und Schüler lernen mit Cody, was Kommunikation ist, wie man Missverständnisse vermeidet – und Englisch. Ihr Wissen konnten sie schon beim Schulleiter Uwe Gehrmann anwenden: Die Kinder haben ihm „Hello! Have a nice day!“ gewünscht. Ein GROSSES Dankeschön an Uwe Gehrmann, dass er diesen Praxistest mitgemacht hat! Für die Kinder war das ganz schön aufregend und sie waren stolz, die Mutprobe bestanden zu haben.

Cody ist es ziemlich egal, welche Sprache die Kinder sprechen. Einerseits ist für ihn die Körpersprache ausschlaggebend. Andererseits, dass es zur Belohnung Leckerchen gibt. Die sind stets reichlich vorhanden, versteht sich.

21st century skills

„Gut kooperieren zu können, kreative Lösungen zu finden, immer weiter zu lernen, sich von Verunsicherungen nicht irremachen zu lassen.“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Genau. Darum geht es in den Trainings von zweiMITvier. Die genannten Eigenschaften gehören aber auch zu den 21st century skills, die die OECD definiert hat. Warum wir diese brauchen? Der Argumentation von Manuel J. Hartung und Thomas Kerstan in der Zeit Nr. 36 vom 29. August 2019 kann ich nur zustimmen: „Das alles sind Dinge, bei denen entscheidender ist, wohin jemand will, als woher er kommt.“

Me Tarzan. You Jane.

Kommunikation ist der Schlüssel zu einem harmonischen Miteinander, sowohl privat als auch am Arbeitsplatz. Denn, wie wusste schon Paul Watzlawick? Man kann nicht nicht kommunizieren. Jetzt hat Coach Timo Müller, der die Platform „Feedback für den Chef“ betreibt, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung festgestellt: „Das Problem, das am häufigsten angesprochen wird, ist das Kommunikationsverhalten der Vorgesetzten.“

Erstaunlich, dass so einem wesentlichen Instrument der menschlichen Interaktion wie der Kommunikation scheinbar noch nicht die Bedeutung beigemessen wird, die es verdient. Aber es besteht Hoffnung: Meine Hunde und ich sind bereit für den rettenden Einsatz. Und zwar bevor aus Kindern und Jugendlichen Vorgesetzte werden. Für eine bessere Arbeitswelt von morgen.

Viel Erfolg!

Inzwischen sind in fast allen Bundesländern die Sommerferien vorbei. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern ein erfolgreiches, spannendes und großartiges Schuljahr 2019/20!

zweiMITvier Sommer-Akademie 2020 „Empower your students!“

Derzeit laufen die Planungen für die zweiMITvier Sommer-Akademie 2020 für Lehrkräfte. Unter dem Motto „Empower your students!“ erhalten Lehrerinnen und Lehrer an drei Tagen Input zu Kommunikation, Unternehmenswert Mensch und social Media.
Termin: voraussichtlich Ende Juli 2020, 3 Tage jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Hotel Lauer, Schöneck (Hessen)
Anzahl Teilnehmer: max. 8
Kosten: 600,00 Euro inkl. Verpflegung, zzgl. Übernachtung

Demnächst mehr!

Die Kunst der Effizienz

In der aktuellen Zeit, Nr. 31 vom 25. Juli 2019, schreibt Bernd Ulrich über die Kunst der Effizienz. Es geht um Netto- und Brutto-Politik, darum, ob und warum sich Politikerinnen und Politiker eher mit Sach- oder Machtfragen beschäftigen. Sehr interessant. Ich verrate soviel: Angela Merkel und Carola Rackete kommen dabei ziemlich gut weg.

Der Hund ist der Meister der Effizienz. Er käme nie auf die Idee, Zeit, Kraft und Energie zu verschwenden, um sich mit sich selbst zu beschäftigen und/oder anderen Mitgliedern des Rudels zu schaden. Merke: Auch Volksvertreter können vom Hund lernen.

Bildung und Zukunft

Noch ein TED talk. Dann höre ich für heute auf. Versprochen. Aber den Talk von Sir Ken Robinson müssen Sie sich ansehen! Sir Robinson spricht unglaublich kenntnisreich und humorvoll über die Herausforderungen in Sachen Bildung, die auf uns zukommen. Ich habe viel gelacht, war aber auch eingeschüchtert: Bildung für die heranwachsenden Generationen so zu gestalten, dass diese für die Zukunft, die wir alle nicht kennen, gerüstet sind, ist eine Herkulesaufgabe. Fest steht, dass die bisher vernachlässigte rechte Gehirnhälfte stärker berücksichtigt werden muss. Dort sind Kreativität, Intuition,  Gefühle und Körpersprache angesiedelt.  Alles Faktoren, die auch in meinen Trainings eine Rolle spielen.

Bildung und Hunde? Geht alles. Sofern ein Leckerchen winkt.