IGS Süd die Zweite

Cody und ich waren am 24. Juni 2019 erneut zu Gast in der IGS Süd. Mein Workshop-Angebot hatte sich im Kollegium herumgesprochen. Vielen Dank an Daniela Romeo und Martin Kurz, dass ihr uns eingeladen habt! Auch dieses Mal waren die Kinder, 24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5, 6 und 7, begeistert. Okay, mehr von Cody als von dem theroetischen Teil zu Kommunikation. Aber sie haben tapfer durchgehalten bevor sie dann ENDLICH mit Cody arbeiten durften. Da der Workshop kurzfristig zustande gekommen ist, gibt es dieses Mal keine Bilder. Die Einverständniserklärung der Eltern, dass ich Fotos machen darf, konnte nicht rechtzeitig eingeholt werden. Aber ich kann versichern, dass es im Klassenraum genauso aussah wie auf den Bildern von unserem ersten Workshop in der IGS Süd. Hauptperson war, ist und bleibt: Cody!

Cody rockt die IGS Süd!

Am 7.6.2019 waren Cody und ich bei der IGS Süd in Frankfurt am Main zu Gast. Jenny Desoi und Tim Prokopowicz haben uns eingeladen. Vielen Dank dafür! 18 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5, 6 und 7 haben gemeinsam mit Cody Aufgaben erfüllt und nebenbei spielerisch etwas über Kommunikation gelernt. Als die 90 Minuten vorbei waren, mussten wir den Kindern versprechen, dass wir wiederkommen. Also, dass Cody wiederkommt. Klar! Nicht wahr, Cody?

Wie alles begann

Gestern habe ich den Podcast wiedergefunden, den Maria Aust von planet dog im Juli 2017 mit mir zum Thema Kinder und Hunde aufgenommen hat. Kaum zu glauben, was 1,5 Jahre ausmachen!

Du bist übrigens auch dabei, Cody. Als mentale Unterstützung. Vielen Dank dafür!

Mädchen, werdet Unternehmerinnen!

Am Montag ist mein erstes Buch erschienen, das ich zusammen mit drei Co-Autorinnen geschrieben habe. Es geht um Elsbeth, ein Huhn mit Herz und Unternehmergeist, das einen Traum hat: Sie will einen Eierverkauf starten. Mit viel Leidenschaft, Mut und der Unterstützung ihrer gefiederten Freundinnen kann Elsbeth sogar die harte Konkurrenz übertrumpfen und ihre Würfeleier werden zum absoluten Renner.

Zielgruppe sind 8-10 jährige Mädchen, die über eine lustige Erzählung motiviert werden sollen, die Berufsperspektive der Unternehmerin in Betracht zu ziehen. Ergänzt wird die Erzählung um ein narratives Glossar und kreative Übungen zur Reflexion der Berufswahl. Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission gefördert. Weitere Informationen auf der Website www.elsbetter.de.

Ich frage mich, womit sich Hunde selbständig machen könnten? Wenn ich mir Cody so anschaue, fällt mir Testschläfer im Schlaflabor ein. Immerhin.

Body Image

Die aktuelle Ausgabe des Jugendmagazins der Bundeszentrale für Politische Bildung fluter. hat den Schwerpunkt „Körper“. Darin geht es u. a. um Body Image, für viele Kinder und Jugendliche ein schwieriges Thema. Der Druck, dem vermeintlichen Ideal zu entsprechen, ist groß. Wehe, dem ist nicht so. In dem Heft heißt es dazu: „Die Werbung will uns schlank und sportlich, auf Instagram setzen wir uns ins rechte Licht, und auf dem Fitnessarmband laufen wir irgendwohin, aber nicht zu uns selbst.“ Ich befürchte, das beschreibt die knallharte Realität. Das belegt eine Studie aus England, die Jugendliche zu sozialen Medien befragt hat. Sehr interessant: https://www.youtube.com/watch?v=ElffOUB3TZ4

Sehenswert zu dem Thema ist übrigens auch der Film „Embrace“, der sich mit dem Schönheitsideal der Frau in der westlichen Welt auseinandersetzt.

Der Hund hat es da einfacher. Ihn interessieren Konventionen nicht. Dick oder dünn, groß oder klein? Egal. Hauptsache, du gehörst zum Rudel und trägst zu dessen Überleben bei. Dabei gehen Hunde sehr respektvoll miteinander um. Sie sind nicht hinterhältig, haben keine Hidden Agenda. Wie lautet ein Zitat von Milan Kundera, das ich zuletzt gelesen habe? „Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen weder Sünde noch Eifersucht noch Unzufriedenheit.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Pubertät

Ich habe in der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung von diesem Wochenende, Nr. 86, 14./15. April 2018, einen sehr interessanten Artikel zu Pubertät gelesen. Forscher haben herausgefunden, dass die Pubertät bis Mitte 20 andauern kann. Auch wenn die Töchter und Söhne schon so aussehen als wären sie erwachsen, befindet sich ihr Gehirn noch in der Umbauphase. Besonders beeindruckt hat mich folgender Satz: „Man muss den Heranwachsenden Freiheiten einräumen, ohne sie im Stich zu lassen.“ Hört sich an wie ein Spagat? Ja. Lohnt es sich? Auf jeden Fall.

Übrigens: Auch bei Hunden gibt es die Pubertät. Nicht wahr, Cody?!

Mensch und Hund

Was ist der Unterschied zwischen Mensch und Hund? Den Hund kann man mitten in der Nacht wecken, und er freut sich wie verrückt.

Diese Feststellung von Hundebesitzern bringt es auf den Punkt: Hund und Mensch sind ein Team.

Natürlich gibt es auch Hunde, die sich kurz freuen und dann wieder in ihr Körbchen gehen. Bei Hunden mit einer negativen Vorgeschichte ist sogar Vorsicht geboten.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass der Hund positiv auf den Menschen reagiert. Und sofort. Und neutral. Und unverfälscht. Das macht ihn bei einem Kommunikationstraining zum idealen Partner für uns Menschen. Er spiegelt ohne Vorbehalt unser Verhalten und wie wir wirken. Er macht deutlich, wie wir wahrgenommen werden.

Kein Wunder, schließlich besteht die Beziehung zwischen Hund und Mensch seit mindestens 15.000 Jahren. Damals hat sich der Wolf den Menschen ausgesucht und ist von ihm domestiziert worden. Kein anderes Lebewesen ist so eng mit dem Menschen verbunden, ist ihm als soziales Wesen so ähnlich.

Der Hund ist also ein Experte auf dem Gebiet, Menschen zu lesen. Diese Fähigkeit ist für die Arbeit mit jungen Menschen sehr wertvoll. Ist nicht die Frage, wie sie wirken, für Kinder und Jugendliche sehr bedeutsam? Schließlich gilt es, seinen Weg zu gehen, sich von anderen abzugrenzen und gleichzeitig Freunde zu finden und in Gruppen zu bestehen.

Kommunikation ist dabei das entscheidende Element. Wie schon gesagt: Man kann nicht nicht kommunizieren. Niemand weiß das besser als der Hund. Er kann Kindern und Jugendlichen helfen herauszufinden, wie sie wirken. Dadurch stärken sie ihr Selbstvertrauen, sie lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen, trainieren ihre Ausdauer (in dem Sinne von „an etwas dranbleiben“), fokussieren sich auf Ziele anstatt auf Probleme und können besser mit Veränderungen umgehen. Und sie lernen Empathie. Denn Empathie für den Hund bedeutet auch immer Empathie für den Mensch.

Damit möglichst viele junge Menschen Orientierung gewinnen, gehe ich mit den Hunden in die Schule. Das soziale Gefüge einer Schulklasse ist genauso komplex, wie die Welt, in der wir leben: Menschen kommen und gehen, haben andere Ansichten, sehen anders aus, haben andere Interessen, es gibt Vorgesetzte und Kollegen und vieles mehr.

Ideal, um das Leben zu üben. Wirkung garantiert.